„BRAINS IN ACTION“ - Der 2. ERASMUS+ Vorbereitungskurs am 20.01.2017

Siegerlogo

Wie einige von euch wahrscheinlich mitbekommen haben, haben wir vom „Erasmus+“-Team euch gebeten beim Logo-Wettbewerb mitzumachen und darüber abzustimmen, welchen Vorschlag ihr am besten findet.

Die Preisverleihung für das beste bzw. schönste Logo war Teil unseres zweiten Vorbereitungstreffens für unsere Projektwoche im März. Dafür haben wir uns am 20.01.2017, einem sonnigen Freitagnachmittag getroffen. Näheres zur Preisverleihung finden Sie unter diesem Artikel im internen Bereich.

Im weiteren Verlauf unseres arbeitsreichen Nachmittags haben wir unsere „Great Expectations“ für unser Projekt auf unsere Twinspace-Seite hochgeladen.

Außerdem wurden ja beim ersten Treffen Aufgaben verteilt, wie z.B. eine PowerPoint-Präsentation über Deutschland, Bayern, Neufahrn und das OMG zu gestalten und einen Film über den Schulalltag zu drehen. Hierbei wurden die bisherigen Ergebnisse vorgestellt und beratschlagt, was man anders machen oder verbessern könnte.

Die Präsentation und den Film werden wir unseren Gästen aus Belgien, Schweden und Slowenien während der „welcome ceremony“ am 06.03. zeigen. Außerdem haben wir uns für den Empfang einen Song ausgesucht, den wir gemeinsam singen und tanzen werden: „Happy“ von Pharrell Williams!

Ein weiterer Punkt waren die Portfolios, die wir schon mal anlegen sollten und in denen wir unsere Eindrücke etc. des Projekts festhalten sollen.

Abschließend wurde unsere ERASMUS+-Wand in der Aula auf den aktuellen Stand gebracht und das Deko-Team hat auch schon fleißig Plakate vorbereitet, die während des Besuchs aufgehängt werden. Ferner wurden ein paar Impressionen des leeren Schulhauses festgehalten, die Teil des Films sein sollen.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir sind schon alle ganz gespannt auf den im März anstehenden Besuch der schwedischen, belgischen und slowenischen SchülerInnen!

Im internen Bereich finden Sie ein Foto der Gewinner sowie ein kurzes Interview:

Im internen Bereich anmelden, um weiterzulesen.

„BRAINS IN ACTION“ - Unser ERASMUS+ -Vorbereitungskurs am 02.12.2016

ERASMUS+ Logo Wettbewerb Stellwand

Am 2. Dezember, einem Freitag(!)-Nachmittag, fand ein viereinhalb(!)-stündiger ERASMUS+ -Vorbereitungs-Kurs für uns, d.h. für die am Projekt teilnehmenden HochleisterInnen aus der 9.-12. Klasse, statt.

Um den Nachmittag in der Schule ein wenig gemütlicher zu gestalten, gab es leckere Plätzchen von unseren betreuenden Lehrkräfte, nämlich Frau Badelt, Frau Dadic, Frau Mim und Frau Zieder-Gurman, sowie Schokolade, die uns die belgischen Lehrkräfte netterweise haben zukommen lassen.

Als Erstes wurden wir in die europäische Online-Plattform „eTwinning“ bzw. „Twinspace“ eingeführt, über die wir mit unseren Austausch-SchülerInnen aus Belgien, Schweden und Slowenien kommunizieren können. Trotz kleiner Anfangsschwierigkeiten wegen des WLANs hatte am Ende des Tages dann doch jeder eine kleine Kurzbeschreibung über sich selbst in das Portal gestellt.

Als Nächstes standen sogenannte „Culture Bumps“ auf der Tagesordnung, also kleine interkulturelle Zwischenfälle oder Missverständnisse, bei denen zwei verschiedenen Kulturen förmlich „zusammenstoßen“. In kleinen Gruppen sammelten wir eigene Erlebnisse, zum Beispiel aus Urlauben, die sowohl positiv als auch negativ waren, und hielten diese auf Plakaten fest. Im Anschluss daran wurden wir außerdem durch ein kleines Ratespiel auf „Intercultural Traps“ in Belgien, Slowenien und Schweden hingewiesen, also Dinge, die in diesen Ländern zum guten Ton gehören oder die eher vermieden werden sollten – schließlich wollen wir ja auch nicht unangenehm auffallen in unseren Partnerländern. Das Spiel war jedenfalls sehr aufschlussreich und an vielen Stellen auch sehr lustig.

Doch nicht nur die „Culture Bumps“ und die „Intercultural Traps“ waren für uns interessant, sondern auch die Crash-Kurse in Flämisch, Schwedisch und Slowenisch, die wir an diesem Nachmittag erhielten. In Partnerarbeit und mit Hilfe von Arbeitsblättern und Audiodateien konnten wir uns zumindest Sätze wie „Hallo, wie geht es dir?“ aneignen.

Anschließend wurde uns der sogenannte EUROPASS anhand eines kleinen Films vertraut gemacht. Der EUROPASS ist ein kostenloser Service der Europäischen Union, der allen europäischen Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit gibt, ihre Qualifikationen und erworbenen Fähigkeiten klar und einheitlich darzustellen (bestehend aus: Lebenslauf, Sprachenpass, Mobilitätsnachweis, Zeugniserläuterung und „Diploma Supplement“). Für unser Projekt werden wir diese Möglichkeit natürlich annehmen und uns mit dem Mobilitätsnachweis unsere Aktivitäten in den verschiedenen Ländern bestätigen lassen: Das kann man dann z.B. weiter fortführen, wenn man an der Universität ein Auslandssemester belegt oder ein Praktikum in einem EU-Land absolviert. Auf alle Fälle ist so ein EUROPASS gar nicht so schlecht, da man sich damit auch besser im EU-Ausland bewerben kann.

Am Ende des Tages stand noch ein kleines „Fotoshooting“ an, schließlich brauchten wir ein passendes Gruppenbild für unsere „Twinspace“-Seite: Die Belgier hatten nämlich schon eins hochgeladen, wodurch wir uns schon ein Bild machen konnten von unseren Partnern, die uns im März besuchen kommen. Nachdem wir unser perfektes Foto gefunden hatten, bereiteten wir noch abschließend unseren Logo-Wettbewerb vor: Hierfür stellten wir in der Schul- Aula eine Stellwand auf mit den sechs Vorschlägen, die eingereicht wurden. Bis zum 16.12. sollten dann alle Klassen über den Schul-Gewinner abstimmen: Wir sind gespannt, wer das Rennen macht! :-)

von Alicia Eppelein, 9d / Frau Dadic

Französische Lehrer informieren sich am OMG

Im Rahmen von Erasmus+, einem Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, hat am Dienstag, den 13.12.2016 eine französische Delegation das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium besucht, um sich darüber zu informieren, wie die Schule den Umstieg von der Grundschule auf das Gymnasium erleichtert. Das ISB, die Qualitätsagentur des Kultusministeriums, hat diesen Kontakt hergestellt, dessen Ziel es war, durch den länderübergreifenden Austausch Impulse zu geben bzw. erhalten.

Das OMG ist in der Broschüre „Gymnasium 2020“ des ISB als Modellschule für die sogenannte Gelenkklasse ausgewiesen, das bedeutet, es unterstützt die Schülerinnen der fünften Jahrgangsstufe in besonderer Weise beim Neustart an der weiterführenden Schule. Dazu gehören u.a. gesonderte Lehrerkonferenzen zur Abstimmung, Unterstützungskonzepte im Bereich „Lernen lernen“, ein Tutorenprogramm, in dessen Rahmen ältere Schüler an Nachmittagen betreuen, eine Klassenfahrt unter dem Motto „Wir sind Klasse“, aber auch das traditionelle Willkommensfest am OMG, an dem jede neue Jahrgangstufe einen Baum auf der Streuobstwiese des Gymnasiums pflanzt und mit einem großen Fest in die Schulfamilie aufgenommen wird.

Vertreter verschiedener südfranzösischer Schulen haben sich einen Überblick verschafft, was in diesem Bereich möglich ist, indem sie Unterricht mit schüleraktivierenden Methoden, die offene Ganztagesschule und das Tutorenprogramm zum gemeinsamen Plätzchenbacken besucht haben. Außerdem haben sie in intensiven Gesprächen mit den Vertretern der Lehrerschaft und der Schulleitung Anregungen erhalten. Dabei ist den französischen Gästen ins Auge gestochen, wie viel persönlicher das Verhältnis bayerischer Lehrer zu ihren Schülern ist und dass der Unterricht sehr viel freier und individueller ist, als sie es aus ihrer Heimat kennen.

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