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Am 2. Dezember, einem Freitag(!)-Nachmittag, fand ein viereinhalb(!)-stündiger ERASMUS+ -Vorbereitungs-Kurs für uns, d.h. für die am Projekt teilnehmenden HochleisterInnen aus der 9.-12. Klasse, statt.

Um den Nachmittag in der Schule ein wenig gemütlicher zu gestalten, gab es leckere Plätzchen von unseren betreuenden Lehrkräfte, nämlich Frau Badelt, Frau Dadic, Frau Mim und Frau Zieder-Gurman, sowie Schokolade, die uns die belgischen Lehrkräfte netterweise haben zukommen lassen.

Als Erstes wurden wir in die europäische Online-Plattform „eTwinning“ bzw. „Twinspace“ eingeführt, über die wir mit unseren Austausch-SchülerInnen aus Belgien, Schweden und Slowenien kommunizieren können. Trotz kleiner Anfangsschwierigkeiten wegen des WLANs hatte am Ende des Tages dann doch jeder eine kleine Kurzbeschreibung über sich selbst in das Portal gestellt.

Als Nächstes standen sogenannte „Culture Bumps“ auf der Tagesordnung, also kleine interkulturelle Zwischenfälle oder Missverständnisse, bei denen zwei verschiedenen Kulturen förmlich „zusammenstoßen“. In kleinen Gruppen sammelten wir eigene Erlebnisse, zum Beispiel aus Urlauben, die sowohl positiv als auch negativ waren, und hielten diese auf Plakaten fest. Im Anschluss daran wurden wir außerdem durch ein kleines Ratespiel auf „Intercultural Traps“ in Belgien, Slowenien und Schweden hingewiesen, also Dinge, die in diesen Ländern zum guten Ton gehören oder die eher vermieden werden sollten – schließlich wollen wir ja auch nicht unangenehm auffallen in unseren Partnerländern. Das Spiel war jedenfalls sehr aufschlussreich und an vielen Stellen auch sehr lustig.

Doch nicht nur die „Culture Bumps“ und die „Intercultural Traps“ waren für uns interessant, sondern auch die Crash-Kurse in Flämisch, Schwedisch und Slowenisch, die wir an diesem Nachmittag erhielten. In Partnerarbeit und mit Hilfe von Arbeitsblättern und Audiodateien konnten wir uns zumindest Sätze wie „Hallo, wie geht es dir?“ aneignen.

Anschließend wurde uns der sogenannte EUROPASS anhand eines kleinen Films vertraut gemacht. Der EUROPASS ist ein kostenloser Service der Europäischen Union, der allen europäischen Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit gibt, ihre Qualifikationen und erworbenen Fähigkeiten klar und einheitlich darzustellen (bestehend aus: Lebenslauf, Sprachenpass, Mobilitätsnachweis, Zeugniserläuterung und „Diploma Supplement“). Für unser Projekt werden wir diese Möglichkeit natürlich annehmen und uns mit dem Mobilitätsnachweis unsere Aktivitäten in den verschiedenen Ländern bestätigen lassen: Das kann man dann z.B. weiter fortführen, wenn man an der Universität ein Auslandssemester belegt oder ein Praktikum in einem EU-Land absolviert. Auf alle Fälle ist so ein EUROPASS gar nicht so schlecht, da man sich damit auch besser im EU-Ausland bewerben kann.

Am Ende des Tages stand noch ein kleines „Fotoshooting“ an, schließlich brauchten wir ein passendes Gruppenbild für unsere „Twinspace“-Seite: Die Belgier hatten nämlich schon eins hochgeladen, wodurch wir uns schon ein Bild machen konnten von unseren Partnern, die uns im März besuchen kommen. Nachdem wir unser perfektes Foto gefunden hatten, bereiteten wir noch abschließend unseren Logo-Wettbewerb vor: Hierfür stellten wir in der Schul- Aula eine Stellwand auf mit den sechs Vorschlägen, die eingereicht wurden. Bis zum 16.12. sollten dann alle Klassen über den Schul-Gewinner abstimmen: Wir sind gespannt, wer das Rennen macht! :-)

von Alicia Eppelein, 9d / Frau Dadic

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