Am Freitag, den 10.11.2017 fand unser zweites Erasmus+ Treffen in diesem Schuljahr statt. Wie immer stärkten wir uns zu Beginn mit Pizza und anderen Leckereien, bevor es anschließend an die Arbeit ging.

Schwerpunkt des Treffens lag auf der Nachbearbeitung des 2. Projekttreffens in Hoogstraten/Belgien, an dem fünf von uns mit Schülern unserer Partnerschulen in Slowenien und Schweden im Oktober (07.10.-14.10.2017) teilgenommen hatten:

Zunächst einmal hatten die Belgienfahrer die Aufgabe, uns anderen von der Woche in Belgien zu berichten. Dazu sind wir zusammen das Programm durchgegangen, bei dem uns die Teilnehmer jeweils Näheres zu jedem Punkt erzählten. Auch die Präsentationen, die während des Aufenthalts in Belgien zu jeder Aktivität erarbeitet wurden, stellten sie uns Daheimgebliebenen vor. Dadurch erhielten wir einen interessanten Einblick in Ausgrabungen in Ägypten und in das Schreiben und Lesen von Hieroglyphen, denn die Belgienfahrer hatten an der Universität Löwen eine Vorlesung sowie an einem Workshop besucht. Zudem erfuhren wir, wie die Emigration aus Europa in die USA im 19. Jahrhundert per Schiff funktionierte (Red Star Line Museum in Antwerpen) und wie Arbeiterkolonien im 19. Jahrhundert in der Nähe von Hoogstraten (Merksplas Kolonien) entstanden waren, um Arme und Hilfsbedürftigen zu „helfen“. Schnell merkten wir aber hier, dass diese „Hilfe“ nicht immer menschenwürdig war. Die Präsentation zum Europäischen Parlament in Brüssel, das auch besucht worden war, sahen wir leider noch nicht, da die Referentin nicht anwesend war.

Alle in Belgien erstellten Präsentationen sollen demnächst auch in Klassen/Kursen vorgestellt werden, bei denen sie inhaltlich in den Lehrplan passen und wo Interesse besteht. Dazu können die Lehrkräfte die Belgienfahrer für eine ihrer Unterrichtsstunden „buchen“. Hierbei werden sie auch kurz das ERASMUS+-Programm erläutern und darlegen, welche Möglichkeiten das bietet.

Anhand eines Videos konnten wir uns anschließend ein Bild machen, wie das Spijker, also die Schule in Hoogstraten, „zingt en danst“: Die gesamte Schule versammelt sich in der Aula und tanzt und singt zusammen. Eine coole Tradition, die wir auch gern an unserer Schule hätten! Auch unsere ERASMUS+ Wand in der Aula musste wieder auf Vordermann gebracht werden! - schließlich lag das letzte Projekttreffen schon einige Monate zurück … Deshalb haben wir gemeinsam Plakate mit Bildern über die Belgienfahrt erstellt, die wir zum Schluss dann aufhängten. Schaut sie euch gerne an!

Außerdem hatten wir noch einen Wettbewerbsgewinn zu feiern. Bei einem Wettbewerb des Deutschen Luft und- Raumfahrtzentrums gewann Manuel (Q11) mit einem Bild, das er während unseres ersten Projekttreffens bei uns im März am Max-Planck-Institut für Quantenoptik geschossen hatte. Zu sehen war ein Plasma eines Femtosekundenlasers. Dieses Bild wird Ende des Jahres zusammen mit den anderen Bildern und Gegenständen in einer Zeitkapsel zu der Raumstation ISS fliegen, wo sie dann von dem deutschen Astronauten Alexander Gerst versiegelt wird. 2068 wird diese Kapsel dann wieder geöffnet werden. Das werden wir natürlich für unsere Dissemination nutzen! ;)

Weiterhin bekamen die Belgienfahrer Zertifikate, die ihre Teilnahme bestätigten.

Außerdem haben wir noch kurz über das nächste Treffen in Schweden im Februar 2018 gesprochen: Dazu hat uns Frau Dadic das bisher geplante Programm kurz vorgestellt und anschließend besprochen, wer von uns mitfahren wird. Ganz einig sind wir uns noch nicht geworden, da zu viele Interessenten gibt – das Los wird also entscheiden, zumal nur sechs SchülerInnen mitfahren können.

Zu guter Letzt haben wir noch ein paar Gruppenbilder von uns gemacht und wie geplant waren wir dann um 16 Uhr fertig und konnten nachhause gehen.

Christina vom ERAMUS+-Projekt

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