Nach der gemeinsamen Woche in Belgien (20.10.-26.10.19) traf sich das ERASMUS+-Team an einem Freitagnachmittag Ende November, um das Projekt nachzubereiten.

Das Treffen begann damit, dass wir uns zu Pizza und Muffins gemeinsam das Video-Tagebuch angesehen haben, welches von unserer spanischen Partnerschule erstellt worden ist und unsere gemeinsame Woche in Belgien dokumentierte (Hier geht es für alle Interessierte zum Video).

Eines der Ziele des ERASMUS+-Projekts ist es, eine digitale Ausstellung über verschiedene Themen zu erstellen, zu welchen wir in Belgien in internationale Gruppen eingeteilt worden waren. Dabei bestand jede Gruppe aus je einem Schüler pro Land. Diese befassten sich mit den folgenden Themen:

  • Afrika-Museum: ein Museum, das zur Kolonialzeit Belgiens unter König Leopold II. entstand, um den damaligen Bewohnern Belgiens gestohlene Kulturgüter zu präsentieren
  • Das Stadtviertel Matongé: ein Stadtviertel in Brüssel, das vor allem durch kongolesische Einflüsse geprägt ist
  • Interviews mit Experten über den heutigen Umgang mit der Kolonialgeschichte in Belgien mit anschließender Podiumsdiskussion
  • Kazerne Dossin in Mechelen:Gedenkstätte und Dokumentationszentrum eines ehemaliges Sammellagers während des Zweiten Weltkrieges
  • Fort Breendonk:SS-Gefängnis und Folterlager für belgische Verfolgte während des Zweiten Weltkrieges.

Die dazugehörigen digitalen Ausstellungen wurden gemeinsam mit den Schülern der anderen Länger in Form von padlets erstellt. Damit diese auch inhaltlich korrekt sind, stellten wir sie uns gegenseitig vor und passten sie gegebenenfalls an. Dabei rekapitulierten wir gemeinsam mit den anwesenden Lehrkräften Frau Badelt, Frau Dadic und Frau Zieder-Gurman noch einmal die jeweiligen Inhalte. Im Anschluss haben wir uns dafür bereit erklärt, die Inhalte der padlets auch im Geschichtsunterricht der 8. und 9. Klasse sowie in der Q11 nach dem Book a Student-Prinzip anzubieten: Die Lehrkräfte können sich in eine Liste eintragen und uns sozusagen für ihren Unterricht buchen.

Während der Projektphase sollten wir außerdem Portfolios anlegen und führen, die von den Lehrkräften begutachtet und fotografiert wurden. Außerdem erhielten wir Turnbeutel mit dem Erasmus+-Logo und die Teilnahmezertifikate für die Belgienfahrt.

Da das nächste ERASMUS+-Treffen im Februar 2020 in Deutschland stattfinden wird und wir noch weitere ProjektteilnehmerInnen gewinnen wollen, haben wir uns darüber ausgetauscht, wie wir sie am besten dafür interessieren: Schließlich haben wir festgelegt, dass wir fünf Q11er und Q12er eine Woche lang in den Unterricht der 10. Klassen gehen und unsere Eindrücke des Projekts schildern sowie kurz über das Projekt sprechen.

Zuletzt sollten wir noch etwas Öffentlichkeitsarbeit betreiben und unsere ERASMUS+-Wand in der Aula gestalten: Dafür war es nun die Aufgabe, Plakate über die Woche in Belgien zu erstellen. Zusammen machten wir uns Gedanken darüber, wie wir diese gestalten wollen, und druckten als Hausaufgabe zahlreiche Texte und Bilder aus, um sie innerhalb der folgenden Woche fertigzustellen. Inzwischen können die fertigen Plakate in der Aula angesehen werden. :)

Das nächste Vorbereitungstreffen – hoffentlich mit vielen 10.Klässlern – wird im Januar stattfinden. Mehr hierzu auf Mebis bzw. im Elternportal.

Adrian Laepple, Q12; Frau Dadic

Zwei Bilder des Projekttreffens befinden sich im internen Bereich.

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