Der Zwischenbericht markiert das Ende des 1. Halbjahrs. Er listet auf, was man in diesem 1. Halbjahr erreicht hat. Er zeigt, was schon ganz gut läuft und in welchen Bereichen man sich noch mehr anstrengen muss. Er zeigt auch, dass in so einem halben Schuljahr ganz schön viel ansteht: Schulaufgaben, Tests, Abfragen, Referate, Projekte ...

Das kann schon mal ganz schön stressig werden. Und vielleicht ist man auch manchmal gar nicht so glücklich. Doch eins sollte man bei allem Eifer, bei allen Sorgen, bei allen Herausforderungen nicht vergessen: Das Leben ist schön!

Darüber haben sich auch Schüler der 10. Klasse Gedanken gemacht. Einzelne ihrer Kommentare zum Thema "Das Leben ist schön! (und zwar trotz aller Herausforderungen)" könnt ihr hier lesen.


Liebe, lachen, leben (von M.K.)

Stress, Konflikte, Schicksalsschläge - Das macht nicht glücklich. Kein Erfolg, schlechtes Wetter oder auch ein zu strenger Lehrer - Alles Dinge, über die man sich tagtäglich aufregen könnte. Doch die Frage ist: Was macht das Leben schön? Wie übersteht man schlechte Zeiten? Oder Herausforderungen? Meine Antwort: Lieben, lachen, leben.
Positives Denken ist einfacher gesagt, als getan. Dennoch kann man sich dabei auch wirklich dumm anstellen. Sich nur auf Erfolg oder Arbeit zu konzentrieren, weist einen auf einen Weg, der die schönen Seiten des Lebens umgeht. Klar kann man sagen: Ohne Fleiß, kein Preis!- aber was geht über Sonnenuntergänge, lange Nächte mit Freunden oder spontane Trips? Die Arbeit etwa? Einfach mal Sekunden vergessen, Minuten vergessen, Stunden vergessen. Sich Zeit nehmen. Genau für diese Dinge, die Herausforderungen unsichtbar machen. Wenn wir schon beim "Zeitnehmen" sind: Man selbst entscheidet, wann für was man Zeit hat. Das Stichwort: Prioritäten setzen. Wer natürlich lieber zuhause sitzt, sich langweilt, sich selbst bemitleidet, wird niemals die schönen Attraktionen des Lebens betrachten können. Aufwachen, aufstehen, anfangen.
Mit was? Mit leben! Denn unglücklich sein ist nicht leben, ist nicht schön leben. Spaß haben macht glücklich oder sogar glücklicher. Zeit haben heißt sich Zeit nehmen. Wenn man nun also sein Leben nicht schön findet, sollte man sich darüber Gedanken machen: Was ist mir wichtig? Merke dir: Schön verbrachte Zeit ist ein schön verbrachtes Leben.

Und noch ein paar Gedanken (für die Erwachsenen):

Ist das Leben trotz aller Herausforderungen schön? (von T.R.)

„Mann, das Leben ist gerade echt sch****!“ – So hört man viele Menschen fluchen, wenn es mal nicht so läuft, wie es ihnen gefällt. Der tägliche Stress, die Arbeit, der Haushalt, alles ist doch nur eine große Herausforderung. Wieso kann man denn nicht einfach nur entspannen? Keine Aufgaben, nichts. Allerdings stellen sich viele Menschen das Leben ohne Herausforderungen wie das Paradies vor. Ist das Leben also mit Herausforderungen überhaupt lebenswert? Meiner Meinung nach: Ja!
Schließlich hat man ohne Herausforderungen ja so gar nichts zu tun. Sicher: Nichts tun mag am Anfang ganz schön sein, auf Dauer allerdings würde es ziemlich langweilig werden. Man stelle sich vor, man würde um zehn aufstehen, ausgeschlafen und … hat den ganzen Tag nichts zu tun! Man müsste nicht zur Arbeit, nicht zum Supermarkt, nicht aufräumen, nicht den Haushalt erledigen. Was würde man dann machen? – Richtig! – Nichts. Zudem: Ist es nicht schön, nach einem harten Arbeitstag nach Hause zu seiner Familie zu kommen? Oder sich mit Freunden zu einem Feierabendrink zu treffen? Ja, der Tag war hart und beschwerlich, aber die Entspannung am Abend und am Wochenende inklusive der Beziehung zu den Freunden und der Familie machen dies alles doch wieder gut, nicht? Trotz aller Beschwerden und Aufgaben im Leben machen doch Freunde und Familie - die Zeit mit ihnen – das Leben lebenswert.

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