Lernreich 2.0

Mit dem Schuljahr 2015/16 ging der Schulversuch "Lernreich 2.0" zwar vorbei, jedoch sollen digitale Unterrichtsmedien weiterhin Teil des Unterrichts am OMG sein.

Digitalisierung ... nicht "auf Knopfdruck" möglich

Am Oskar-Maria-Graf Gymnasium ist digitales Unterrichten kein Novum. Es wurde viel getan. Und: Es wird viel getan.

Erstens: Um die technischen Rahmenbedingungen bereitzustellen. Zweitens: Um die Lehrinhalte digital aufzubereiten. An engagierten Lehrern mangelt es nicht, auch nicht an Schülern, die gerne das digitale Angebot nutzen.

Jeder Lehrer und jeder Schüler des OMG weiß aber auch: Nicht alles läuft immer rund. Das W-LAN muss stabil laufen, die Tablets gewartet sein und die Beamer müssen funktionieren. Digitalisierung geht nun mal nicht auf "Knopfdruck". Damit schließlich doch alles läuft, kümmern sich die Systembetreuer. Besser gesagt: engagierte Lehrer.

Mit den Herausforderung der Digitalisierug befasst sich auch der Artikel "Digitalisierung der Schulen endet mit Elektroschrott" von Matthias Kohlmaier, der am 11.07.2017 auf www.süddeutsche.de erschienen ist. Auch unser Schulleiter, Herr Vogl, kommt zu Wort.

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Flipped Classroom - Was bedeutet das?

Das auf dem Plakat beschriebene Unterrichtsmodell verlangt vom Lehrer eine Umstellung des Unterrichts einschließlich all seiner Vorbereitungen, aber auch von den Schülern und Eltern einen anderen Blick.

Die Auslagerung der Erklärung im Video-Format nach Hause verlangt die Möglichkeit, dass die Schüler zu Hause die entsprechenden Videos auch schauen können. Dazu benötigen die Schüler einen Internet-Zugang und eine funktionierende E-Mail-Adresse.Mit diesen bekommen die Schüler hier bei uns einen Zugang zur bayerischen e-learnig-Plattform mebis, auf der sie in die entsprechenden Kurse eingetragen werden und über die sie auch zu den Videos geleitet werden. Zu Hause schauen sie dann die Erklärvideos und führen selbstständig ein Lerntagebuch mit den im Video entstandenen Tafelbildern.

Da im Unterricht mehr Zeit für Übungen bleibt, wird stärker als sonst differenziert. Deshalb erhalten die Schüler auch selbstständig Zugriff auf die Lösungen, welcher im Unterricht derzeit über schulische iPads erfolgen kann.

Die Lösungen zu den Aufgaben aus dem Schulbuch sind den Schülern auch zu Hause zugänglich. Zum Schulbuch wird es eine digitale Version geben, die die Schüler nutzen können. Die genaue Handhabung steht noch nicht fest.

Die Vorteile dieses Unterrichtsmodells liegen vor allem in der hohen Differenzierung und einer individuelleren Betreuungsmöglichkeit für einzelne Schüler.

Es ergeben sich allerdings auch viele erfreuliche Nebeneffekte, wie z. B.:

  • stets verfügbare Videos
  • eigenes Lerntempo sowohl beim Schauen der Videos, als auch bei den Übungen im Unterricht
  • hohe Transparenz
  • effiziente Klassenzeit
  • Angstreduktion

Mit dem "Flipped Classroom" als eine weitere Methode im Bereich der digitalen Bildung wird eine zukunftsfähige Lernumgebung geschaffen.

Antje Schmid-Hanusch

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