Bring your own device! – kurz: BYOD! - Dies kann künftig eine Aufforderung sein, die Lehrkräfte an die Schüler der Oberstufe, also Schüler der 10. Klassen, der Q11 und der Q12, richten können. Im Juli 2016 beschloss das Schulforum, also Vertreter der Eltern, Lehrer und Schüler, einstimmig, das BYOD-Konzept am OMG zu versuchen.

Am Donnerstag, den 6.10.2016,erhalten Eltern und Schüler der Oberstufe um 20 Uhr im Rahmen des Elternabends für die 10. Klassen (Beginn: 19.00 Uhr) in der Aula nähere Informationen zu diesem Thema.

Im Folgenden können Sie sich vorab über BYOD informieren, oder noch einmal „nachlesen“.

Was verbirgt sich hinter dem Konzept „BYOD“ eigentlich?

Einfach gesagt bedeutet das Konzept, dass die Schüler der Oberstufe ihre eigenen Endgeräte wie Notebooks oder Tablets mit an die Schule bringen dürfen. Sie können – oder besser – sie sollen damit arbeiten. Übergeordnetes Ziel ist, die Schüler im Bereich der „digitalen Bildung“ auf die digitale Welt vorzubereiten. BYOD soll bereits bestehende Angebote ergänzen.

„Digitale Bildung“ ist inzwischen kein Fremdwort mehr, digitale Medien und der Umgang damit sind fester Bestandteil im Schulalltag. Wir am OMG haben den drei Jahre dauernden Modellversuch „lernreich 2.0“ mit dem Beginn dieses Schuljahres abgeschlossen. Dabei konnte erprobt werden, welche Vor- und Nachteile der Einsatz von Internet, Mebis, Tablets und PCs für Lehre und Lehrende, aber vor allem auch für die Lerner haben. Zahlreiche Mebis-Kurse mit unterschiedlichen Übungsangeboten sind dabei entstanden. Diese sollen weiterhin Verwendung finden und neue hinzukommen. Schließlich nutzten und nutzen viele Lehrkräfte gerne die didaktischen Möglichkeiten. Bestehendes Übungsmaterial, wie beispielsweise der Zugang zu MatheGym, einer Übungsplattform für die 5. bis 12. Klassen, sollen weiterhin angeboten werden. Der Förderverein finanziert den Zugang bereits seit 5 Jahren. Zwar lassen digitale Schulbücher auf sich warten, sie werden aber spätestens mit dem neuen Lehrplan kommen.

Gerne werden die Möglichkeiten genutzt, die die technische Ausstattung des OMG ermöglicht. Doch so gut die Ausstattung der Schule auch ist, reicht sie doch nicht aus. Nicht immer sind die I-Pad-Koffer in der jeweiligen Stunde oder Studierzeit verfügbar. Zudem kann nicht jedem Schüler immer ein Gerät zur Verfügung gestellt werden. Dafür reichen weder die finanziellen Mittel noch die logistischen Möglichkeiten der Schule aus. Hier setzt das Konzept von BYOD an: Ab diesem Schuljahr dürfen Schüler der Oberstufe ihre eigenen Tablets und Laptops in die Schule mitbringen, um sie als Lernmedien zu nutzen.

Es geht nicht darum, Schülern zu ermöglichen, etwa ziellos im Internet zu surfen. Es geht darum, dass es den Schülern im Unterricht sowie in der Studierzeit möglich sein soll, Arbeitsaufträge der Lehrkräfte an ihrem eigenen Gerät auszuführen, Recherchen durchzuführen und digitale Lernmöglichkeiten zu nutzen.

Die Internetnutzung erfolgt über ein schulinternes W-LAN, das extra dafür eingerichtet wird. Das bedeutet, das Netz ist durch einen „Schulfilter“ geschützt. Und natürlich gilt – wie für die Nutzung schuleigener Geräte auch – die IT-Nutzungsordnung!

Sie möchten sich noch weiter über BYOD informieren?

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat auf ihrer Internetseite http://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/ die zehn wichtigsten Antworten in Videos aufbereitet. Es wird jeweils eine Frage gestellt, die von einem Experten im Interview beantwortet wird. Zudem finden Sie hier viele interessante Artikel zum Thema "Digitale Bildung".

Unter folgendem Link finden Sie alle Beiträge: 10 Antworten zu Bring Your Own Device

(CC-by-Lizenz, Autor: Tessa Moje, Blanche Fabri, Jöran Muuß-Merholz und Melanie Kolkmann für pb21.de)

Hier bereits eines der „Expertenvideos“:

Login Form