Dem intensiven postalischen Kontakt mit den Schüler/innen des Collège Jacques Prévert in Paris im vergangenen Schuljahr folgte im Oktober 2019 die langersehnte Fahrt unter der Begleitung von Frau Scheidt und Herrn Eiber nach Paris. Im Herzen Frankreichs warteten aber nicht nur die französischen Freunde, sondern auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Aufgaben auf die teilnehmenden Schüler/innen der 8d.

Sonnenschein, spannende Geschichten und „Paris vert“

Doch vor den ersten Erkundungsgängen in Paris mussten die jungen Neufahrner/innen so einige Hürden überwinden: Große Schlangen am Check-in und vor dem Securitybereich des Münchner Flughafens, kurz vor dem Boarding noch ein verschwundener Ausweis und der etwas turbulentere Flug nach Paris!

Doch dort erwartete glücklicherweise strahlender Sonnenschein die Deutschen. Schnell, ab ins quirlige Jugendhostel an der Gare du Nord zum Abstellen des Gepäcks – denn schon wartete am Hôtel de ville Stadtführerin Hannelore, um der Klasse bei einem zweieinhalbstündigen Fußmarsch durch Paris nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch kleine Anekdoten über die Stadtgeschichte nahezubringen. Paris zeigte sich von seiner schönsten Seite, als die Schüler/innen durch verwinkelte Gassen und abgelegene Parksvorbei am Centre Pompidou, Notre-Dame de Paris, der Conciergerie zunächst bis ins Quartier Latin zu den Wurzeln Lutetias und dann ins Marais zur Place des Vosges geführt wurden.

Abrunden konnte diesen ereignisreichen Tag natürlich nur der Eiffelturm, der – funkelnd und glitzernd zur vollen Stunde – den Schüler/innen Jubelschreie entlockte ...

Montmartre und Begegnung am Collège Jacques Prévert

Grau und regnerisch zeigte sich die Stadt der Liebe am folgenden Morgen: Trotzdem erklomm die Reisegruppe den Montmartre, bestaunte den Ausblick über Paris und bewunderte Sacré Cœur. Schade, dass sich keine Künstler auf der Place du Tertre befanden – doch war die Zeit eh knapp bemessen: Ab nach Saint-Germain-des-Prés, zum Collège Jacques Prévert!

Große Aufregung – bei den Deutschen wie bei den Franzosen! Endlich lernen wir uns kennen! Nach der Begrüßung durch die Schulleitung und einem stärkenden, kommunikativen Mittagsmahl gemeinsam mit den Franzosen in der Kantine dann gemeinsames Programm: Präsentationen – La Bavière et ses traditions, Schule in Frankreich -, Schulhausführung, Imbiss, Fotorallye im Quartier... Die gemeinsame Zeit verging wie im Flug! Lebkuchenherzen, kleine Geschenke – wir bleiben im Kontakt, chers amis!

Paris von „ganz oben“, Champs Elysées und Louvre

Der stufenreiche Aufstieg bis zur zweiten Etage der Tour Eiffel bei strahlendem Sonnenschein – manch einer musste ganz schön schnaufen! Gut, dass es dann mit dem Aufzug weiter nach ganz oben ging – zum fabelhaften Blick über Paris. C’est magnifique! Bald zog die Truppe aber weiter und zeigte vor dem Arc de Triomphe, wie sehr man die Stadt der Liebe schon liebgewonnen hatte. Verschiedene Läden wurden beim ausgedehnten Spaziergang über die Prachtstraße, die Champs Elysées, heimgesucht... Große und schwere Tüten dann durch die Tuileries in den Louvre geschleppt. Dort großes Staunen über die Mona Lisa – „ganz schön mickrig“ –, Bewunderung von Napoleons Gemächern und den großen Gemälden von Géricault, Davide und Delacroix. Wenn nur nicht die Füße so wehgetan hätten! Doch gut, dass die Rue de Rivoli den Schüler/innen ihre Lebensgeister zurückbrachte ..

Au revoir, Paris!

Die Zeit in Paris verging wie im Flug – Abschied nehmen hieß es nämlich am Donnerstag! Ein ausgedehnter Morgenspaziergang entlang am herbstlichen Canal St. Martin zur Place de la République rundete die Erkundung der französischen Hauptstadt ab. Nach einer kleinen Mittagspause fuhr die Truppe – mit dem notwendigen zeitlichen Puffer – zum Flughafen! Letzte Croissants, letzte Souvenirs, letzte (verlegte) Geldbeutel und Bordkarten ... Au revoir,Paris – wir sehen uns sicher wieder!

Christoph Eiber

Die Bilder der Parisfahrt finden Sie im internen Bereich

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