Der Kleiderbasar des AK Umwelt

15.01.2026 von Lorenz Vogt, Philipp Brantl, Kathryn Burandt

Mit dem Ziel, dass die vergessenen Dinge ihren alten oder einen neuen Besitzer finden, wurde in diesem Jahr erneut ein (kostenloser) Basar organisiert.

Shoppen mit gutem Gewissen

„Fleißig“ befüllten die Schülerinnen und Schüler (vor allem aus den unteren Jahrgangsstufen) des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums wieder seit Schuljahresbeginn das sogenannte Fundhüttchen, ein rot-weiß gestreiftes Häuschen in der Aula, in dem alle liegengebliebene Utensilien und Kleidungsstücke von (meist jüngeren) Schülerinnen und Schülern landen.
Dass die Dinge dort ungenutzt verstauben oder – noch schlimmer – schimmeln, konnte der AK Umwelt natürlich nicht zulassen. Darum arbeiteten sowohl die erfahrenen AK-Mitglieder aus dem letzten Jahr als auch neue und sehr junge Mitglieder in diesem Jahr an einem neuen Format des Altkleiderbasars: Mit dem Ziel, dass die vergessenen Dinge ihren alten oder einen neuen Besitzer finden, wurde in diesem Jahr erneut ein (kostenloser) Basar organisiert, der nicht nur während der ersten beiden Pausen, sondern auch später während des Elternsprechabends geöffnet war. Zusätzlich wurden auch alle Dinge ausgelegt, die in der Sporthalle liegen geblieben waren.

Das Konzept ging hervorragend auf: Nicht nur aufgrund verbesserten Marketings (Durchsagen, Plakate, Elternbrief, Flyer auf dem DSB-Monitor), sondern auch aufgrund sehr sorgfältiger Vorbereitungen (Desinfektion und eine sehr ordentliche Anordnung beim Basar selbst) fanden zahlreiche Fundsachen wieder einen Besitzer. Letztendlich konnte man alle Dinge einfach mitnehmen und sich, wenn man den Aufwand des AK würdigen wollte, mit einer kleinen Spende bedanken. Die mittlerweile erfahrenen AK-Mitglieder achteten zudem darauf, dass jedes Schulmitglied über die bevorstehende Aktion Bescheid wusste und noch die Möglichkeit hatte, die Fundsachen nach vermissten Kleidungsstücken zu durchsuchen.
Mit dem Erlös werden weitere Projekte organisiert, die der Schulgemeinschaft zugutekommen – als nächstes der Juiceday, der noch vor den Ferien stattfinden soll.
Der Basar hat aber nicht nur einen praktischen Nutzen, sondern fördert auch das Bewusstsein für nachhaltiges Verhalten im Schulalltag, denn der Anblick all jener Dinge, die noch in einem einwandfreien Zustand sind, kann einen durchaus nachdenklich stimmen:
In was für einem Überfluss leben wir, dass so viele Dinge einfach so zurückgelassen werden können?