1. Projekttreffen in Belgien ERASMUS+-Reisetagebuch

22.10.2019 von Oskar Maria Graf Gymnasium

Vom 20. bis 26. Oktober 2019 findet das erste Treffen des neuen ERASMUS+-Projekts in Hoogstraten in Belgien statt. Jeden Tag wird hier ein kurzer Artikel erscheinen. Schaut also immer wieder rein, damit ihr nichts verpasst!

Sonntag

Sonntag war der erste Tag unserer Reise. Wenn alles planmäßig geklappt hätte, wären wir von 9 bis 10 Uhr von München nach Frankfurt geflogen, um danach den Anschlussflug nach Brüssel zu nehmen. Leider mussten wir ein Mitglied unserer Gruppe krankheitsbedingt in Deutschland lassen. Tatsächlich hatten wir aber Glück im Unglück: unsere Flüge waren durch den abgesagten Streik nämlich gesichert, von daher ging es also nur mit 25 Minuten Verspätung am Flughafen München los. Nach gut 20 Minuten Flugzeit ging es auch schon in den Landeanflug über und um 25 nach 10 Uhr wurden wir dann in unseren 5-Stunden-Aufenthalt in Frankfurt entlassen. Nachdem keiner von uns die Zeit nutzlos verstreichen lassen wollte, investierten wir sie in die Erledigung der verbliebenen Aufgaben und eine kurze Mittagspause mit Paninis und einer angeregten Unterhaltung; wir mussten nämlich eine Präsentation über Deutschland für den nächsten Tag vorbereiten.

Nachdem das lange Warten ein Ende hatte, ging es mit einem Intercity-Flug nach Brüssel, wo wir den Anschlusszug nach Noorderkempen tatsächlich eine halbe Stunde früher als geplant erwischten. Glücklich über die anscheinend frühere Ankunft in Hoogstraten, erwartete uns ein Böses Erwachen, da die Möglichkeit, direkt den Bus zum Zielort zu erwischen, durch eine zehn-minütige Verzögerung außer Reichweite geriet. Zum Schluss wurden netterweise alle Mitglieder der deutschen wie luxemburgischen Fraktion (man hatte sich am Bahnhof in Noorderkempen getroffen) von ihren Gastfamilien abgeholt, da die nächste Fahrtmöglichkeit mit dem Bus erst in einer Stunde gewesen wäre.

Endlich in der Gastfamilie angekommen, gab es für mich erstmal „Belgian Fries“ mit „Frikandell“, es hat sehr gut geschmeckt, vor allem nach dem langen Tag mit nicht mehr als einem Panini und einer Breze. Während und nach dem Essen durfte ich dann meine sehr nette Gastfamilie erstmal genauer kennenlernen. Außerdem wurde noch der morgige private Ausflug nach Antwerpen geplant.

Susanna

Zwei Bilder des ersten Tages: