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In dieser Kategorie finden Sie Beiträge aus den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Latein.

Let’s go! On y va! ¡Vamos! – Informationen zum Auslandsaufenthalt

Einige Wochen, Monate oder ein Schuljahr im Ausland zu verbringen, ist ein großes Abenteuer: du bist ohne deine Familie in einem fremden Land, gehst auf eine neue Schule, lernst viele neue Leute kennen. Gleichzeitig verbesserst du deine Sprachkenntnisse, entwickelst deine Persönlichkeit weiter und gewinnst an Lebenserfahrung.

Wenn du Lust hast, dich auf dieses Abenteuer einzulassen und dich auf den Weg ins Ausland zu machen, dann unterstützen wir gerne mit Informationen rund um den Auslandsaufenthalt.

Allgemeine Informationen

Es gibt ganz verschiedene Wege, die dich ins Ausland führen:

Sprachaufenthalte unterschiedlicher Dauer:

  • Kurzaufenthalte von ein bis vier Wochen in den Ferien

  • mehrwöchige Auslandsaufenthalte während des Schuljahres (ab 3 Monate)

  • ein Schulhalbjahr oder ein Schuljahr an einer ausländischen Schule

Verschiedene Modelle:

  • Sprachkurse an ausländischen Sprachschulen (in den Ferien)

  • privat organisierter Individualaustausch mit TauschpartnerIn

  • Stipendienprogramme

  • Auslandsjahr über private Anbieter

Voraussetzungen

Grundsätzlich stehen Auslandsaufenthalte allen SchülerInnen offen und sind nicht zwingend an schulische Leistungen gekoppelt. Zur Verbesserung der Sprachkenntnisse bieten sich zum einen kurze Aufenthalte in den Ferien, z.B. in Sprachkursen an, die das laufende Schuljahr nicht unterbrechen. So lassen sich auch gut Lücken im Bereich der Fremdsprachen schließen.

Längere Aufenthalte, v.a. im Rahmen von Stipendienprogrammen ab mehreren Monaten, richten sich eher an SchülerInnen mit guten bis sehr guten Leistungen, da sie nach der Zeit im Ausland den versäumten Stoff selbstständig nachholen müssen. Eine Alternative ist die Wiederholung der Jahrgangsstufe, die im Ausland verbracht wird, so dass die Entscheidung für einen Auslandsaufenthalt unabhängig von den schulischen Leistungen getroffen werden kann. In allen Fällen gilt aber, die Pläne rechtzeitig mit den Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung abzustimmen.

Die Kosten für einen Auslandsaufenthalt werden von den Eltern getragen. Im Falle eines Stipendiums erhalten die SchülerInnen Zuschüsse. Das sog. „Schüler-Bafög“ kann unter bestimmten Bedingungen auch Schüleraufenthalte im Ausland finanziell fördern.

Zeitpunkt und Länge

Kürzere Aufenthalte an Sprachschulen sind, je nach Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen, ab der 7. oder 8. Jahrgangsstufe möglich. Längere Programme (mehrere Monate bis 1 Schuljahr) werden für die Zeit nach der 9. oder 10. Jahrgangsstufe angeboten. Dafür besonders vorgesehen ist die Jahrgangsstufe 11.

Jahrgangsstufe 11 und Individuelle Lernzeitverkürzung (ILV)

Die Jahrgangsstufe 11 ist besonders geeignet, da sie von der Schulorganisation für ein mögliches Auslassen ausgerichtet ist und auch über die Individuelle Lernzeitverkürzung vorbereitet werden kann.

Dazu werden die SchülerInnen im Rahmen der ILV in den Jahrgangsstufen 9 und 10 in zusätzlichen Modulen fachlich an das Auslassen der 11. Jahrgangsstufe herangeführt. Genauere Informationen zu dem Angebot der ILV erhalten Sie ebenfalls hier auf der Homepage oder an dem eigens dafür angesetzten Elternabend.

Fristen

Ein mehrmonatiger Auslandsaufenthalt hat einen längeren Vorlauf. Die Bewerbungsfristen liegen oftmals ein oder sogar mehr als ein Jahr vor dem eigentlichen Aufenthalt. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig um ein Stipendium bzw. eine/n AustauschpartnerIn zu bemühen. Soll die ILV in den Jahrgangsstufen 9 und 10 in Anspruch genommen werden, dann finden die Überlegungen bereits in der Jahrgangsstufe 8 statt.

Rückkehr und Vorrücken sowie Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

Hilfreiche Links

Allgemeine Informationen

Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zum Schüleraustausch

Jugendinformationszentrum München

Informationen zu Sprachreisen finden sich auf den Seiten der kommerziellen Anbieter.

Länderübergreifende Programme

KM – Botschafter Bayerns

BJR – See the world! Individueller Schüleraustausch

Youth for Understanding – Internationaler Jugendaustausch

Englischsprachige Länder

BJR – See the world!

Amerikahaus München

Parlamentarisches Patenschafts-Programm (USA)

Frankreich

BJR – See the world!

Voltaire Programm

Deutsch-Französisches Jugendwerk

Spanien/Lateinamerika

BJR – See the world!

AnsprechpartnerInnen

Für fremdsprachliche Austauschprogramme: Dr. Christiane Ostermeier, Susanne Schmerl

Für die Individuelle Lernzeitverkürzung: Sabine Zimmermann

Für schulorganisatorische Fragen: Schulleitung

Wie kommt die Nachricht in die Zeitung? – Redakteurin des Münchner Merkurs zu Besuch in der 8. Jahrgangsstufe

Mit Informationen in Medien aller Art umzugehen ist eine der wichtigsten Kompetenzen, die Schüler*innen in ihrer Schullaufbahn erlernen sollten. In diesem Zusammenhang steht das Zeitungsprojekt, das in der 8. Jahrgangsstufe im Deutsch-Lehrplan steht. Dabei steht die Zeitung als Print-Medium im Fokus, aber natürlich auch digitale Angebote.

Die Deutschlehrerinnen haben sich für das Zeitungsprojekt einen kompetenten Partner zur Unterstützung ans OMG geholt. „KLASSE“ heißt das medienpädagogische Projekt des Münchener Merkur und seiner Heimatzeitungen. In einem Zeitraum von vier Wochen erhielten die Schüler*innen die Ausgaben des Freisinger Tagblatts. So konnten sie den Aufbau der Zeitung kennenlernen und verschiedene journalistische Darstellungsformen untersuchen. Und: Sie konnten einfach mal in einer Print-Ausgabe blättern. Für viele Schüler*innen ist dies schließlich keineswegs Routine.

Im Rahmen des Projekts bekamen sie auch Besuch von Dorit Caspary, Redakteurin beim Münchner Merkur. Sie erzählte den Schüler*innen von ihrer persönlichen Laufbahn und von der täglichen Arbeit als Journalistin. Sie erklärte, wie sich einzelne Zeitungstypen unterscheiden und auch, wie eine Nachricht überhaupt in die Zeitung kommt. Ein Schwerpunkt lag zudem darauf, warum die Verbreitung von Fake News so gefährlich ist. Während ihres Vortrags bot sich für die Schüler*innen auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Der direkte Austausch mit der Expertin wurde gerne genutzt.

Kunst, Kultur und Sonne - Schüleraustausch mit Málaga

Kunst, Kultur und gutes Wetter, all das hat Málaga zu bieten. Málaga, die zweitgrößte Stadt in Andalusien, war das Ziel unseres Spanienaustauschs in diesem Jahr. Diese Region in Südspanien wurde lange Zeit von den Arabern beherrscht, weshalb es dort eine einzigartige Vermischung der arabischen und christlichen Kultur gibt.

Vom 27. Mai bis zum 2. Juni 2022 fand der Schüleraustausch des Spanischkurses der 10. Klasse mit der französischen Privatschule Lcyée Français International in Málaga statt. Begleitet wurden die 16 Schülerinnen und Schüler von Frau Dr. Ostermeier und Herrn Hofmann. Als Vorbereitung auf den Austausch hatten alle Spanischschüler bereits im Voraus E-Mail-Kontakt mit ihren Austauschpartnern aufgenommen, bevor sie diese endlich persönlich kennenlernen durften.

Das von Frau Dr. Ostermeier und der spanischen Lehrerin Señora Torres geplante Programm war sehr abwechslungsreich.

Das erste Treffen mit den Austauschpartnern fand am Tag nach der Ankunft bei einem Stadtrundgang in Málaga statt, bei dem die spanischen Schülerinnen und Schüler den deutschen mit zweisprachigen Referaten ihre Stadt vorstellten. Am Wochenende lernten wir die Stadt noch genauer kennen und besichtigten die Alcazaba, eine arabische Festung, und das Museo Picasso. Der weltberühmte Künstler Pablo Picasso stammt aus Málaga, weshalb auch die Führung durch das Museum für alle eine interessante Erfahrung war.

Auch die interkulturelle Zusammenarbeit kam natürlich nicht zu kurz. Am Montag besuchten wir die Schule unserer Austauschpartner, mit denen wir nicht nur den Unterricht besuchten und ein typisches spanisches Mittagessen genossen, sondern auch an einem Projekt zu kulturellen Unterschieden zwischen Deutschland und Spanien arbeiteten. Am Ende des Tages durften wir noch einen typischen spanischen Tanz, den Flamenco, in einem Tanzkurs lernen.

Córdoba, die drittgrößte Stadt Andalusien war das Ausflugsziel des fünften Tages. Eine Besonderheit der Stadt ist, dass Christen, Juden und Muslime lange Zeit friedlich nebeneinander leben konnten, weshalb sie auch „La ciudad de las tres culturas“ – „Die Stadt der drei Kulturen“ genannt wird. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Calleja de las Flores , besichtigten wir natürlich auch die einzigartige Mezquita-Catedral de Córdoba, eine muslimische Moschee, in deren Mitte eine christliche Kathedrale gebaut wurde.

Typische spanische Gerichte standen bei den gemeinsamen Abendessen und dem gemeinsamen Frühstück auf der Speisekarte, bei denen wir Tapas und Paella sowie Churros con chocolate genießen konnten.

Nachdem die Koffer gepackt und die Zimmer geräumt worden waren, verbrachten wir noch einen letzten Tag am Strand mit unseren Austauschpartnern, bevor auch schon die Heimreise anstand. Trotz dieses umfangreichen Programms hatten wir genug Zeit, Málaga auch auf eigene Faust zu erkunden und uns mit der spanischen Kultur vertraut zu machen.

Für alle Teilnehmer der Spanienfahrt war diese ein sehr lehrreiche Woche und eine Erfahrung, die wir vermutlich niemals vergessen werden. Deshalb gilt es im Namen aller Schülerinnen und Schüler zu sagen: Muchas gracias por todo.

Walburga Brückl (10a), Verena Dreifke, Chrysoula Ioannidou (10c)

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