Rückblick auf 25 Jahre und Einblicke in das Innenleben des OMG - Beim Tag der offenen Tür am OMG kamen die Gäste ins Staunen

„Wow, da möchte ich hin.“ Das war der Kommentar eines 10-Jährigen, der am Samstag, den 1. April 2017, mit großen Augen vor dem Oskar-Maria-Graf-Gymnasium stand, als drei Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr Neufahrn eintrafen. Dabei handelte es sich weder um einen Aprilscherz noch um eine geplante Vorführung. Die Popcornmaschine, mit deren Hilfe der Elternbeirat die Gäste mit frischem Popcorn verwöhnen wollte, löste den Alarm aus, weshalb sich alle im Außenbereich in Sicherheit bringen mussten. Einerseits hatte man auf diese Weise die Möglichkeit zu erleben, dass im Ernstfall die Sicherheit am OMG an erster Stelle steht, andererseits bot sich den Besuchern die Gelegenheit, alle Schulgebäude von einer Außenperspektive zu betrachten, was angesichts der bunten Vielfalt, die das OMG im Inneren bot, zeitlich nur begrenzt möglich war.

"OMGOhne Miteinander Geht es nicht." - Das Schulmotto wurde zum Programm. Obwohl die Zeit vor den Osterferien für alle sehr arbeitsintensiv ist, da in vielen Fächern Tests und Schulaufgaben geschrieben werden, scheuten sich Mitarbeiter, Lehrer, Eltern und vor allem auch die Schüler nicht, ihre letzten Kraftreserven zu mobilisieren, um ihre Schule an diesem besonderen Tag gemeinsam im besten Licht darzustellen. Fehlen durfte dabei auch nicht der Namensgeber der Schule. Oskar Maria Graf, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum fünfzigsten Mal jährt, wurde auf vielfältige Weise ins Zentrum gerückt. Durch ein plakatives Kunstprojekt war er allgegenwärtig und in der Bibliothek konnte man nicht nur seine Werke, sondern auch die alte Schulbank des Schriftstellers, die dort ausgestellt ist, bestaunen.

Besonders war der Tag in vielerlei Hinsicht. Zum einen konnte das 25 jährige Bestehen der Schule gemeinsam mit der Öffentlichkeit gefeiert werden. Zahlreiche Ehrengäste, die bereits an der Gründung der Schule beteiligt waren, folgten der Einladung des Schulleiters, Franz Vogl, in die Mensa, wo man mithilfe von Filmaufnahmen die Entstehung und Entwicklung des OMG Revue passieren ließ. Im Hauptgebäude konnten sich die Besucher auch mithilfe einer Ausstellung, die im Rahmen des diesjährigen Geschichtsprojektes der 10. Jahrgangsstufe entstanden war, ein Bild über 25 Jahre Weltgeschichte und die Geschichte des OMG machen.

Besonders war der Tag auch, da man nicht nur auf 25 Jahre OMG zurückblicken konnte, sondern auch Einblicke in das Innenleben des OMG im Jahre 2017 gewinnen konnte. Auf drei Stockwerken sowie im Neubau, dem Zeppelin, konnten sich die zahlreichen Besucher durch Schulhausführungen ein Bild von der Vielfalt und der modernen technischen, medialen Ausstattung des OMG machen. Viele Projekte und Wahlkurse verschiedenster Fächer präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit und Mühen. So konnten interessierte Besucher beispielsweise sowohl ein Bild vom Wahlkurs Imkern als auch vom Mathematikunterricht mit dem IPad machen, oder das „Leben im Wassertropfen“ bestaunen und an Mitmachstationen erforschen. Zahlreiche Stände und Ausstellungen informierten die Besucher über Schulaktivitäten wie beispielsweise die Schüleraustauschprogramme mit Italien, Frankreich und Polen sowie die Arbeitskreise, die das Schulleben am OMG prägen und auch unterstützen wie beispielsweise der Förderverein, Freunde des OMG. Während sich ehemalige Schüler sowie Lehrer über vergangene Zeiten und Eltern über Erfahrungen austauschten, konnten sich die Grundschüler ein Bild von ihrer künftigen Schule machen und in Workshops sowie Schnupperstunden einen Eindruck von einem lebendigen und innovativen Mathe-, Englisch-, Französisch- oder Lateinunterricht am OMG gewinnen.

Die jungen aber auch die älteren Gäste zeigten sich vor allem auch von den musikalischen und tänzerischen Darbietungen begeistert, die für das OMG bezeichnend sind und die Vorfreude auf künftige Veranstaltungen wie beispielsweise die jährliche Vorstellung des Tanzprojektes steigern ließen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man die Erfrischungen und kulinarischen Schmankerl, die die Mitarbeiter der Mensa den Gästen anboten, im Pausenhof und im Außenbereich der Mensa genießen. So konnten sich alle frisch gestärkt und voller Eindrücke auf den Nachhauseweg machen und zum Abschied ein Selfie mit der Büste von Oskar Maria Graf machen – zur Erinnerung an die alte oder vielleicht auch an die zukünftige Schule.

Gisela Schauz


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Das OMG-Observatorium und Fotos vom "Sternenhimmel"

Seit dem Jahr 2007 gibt es am OMG den Wahlunterricht „Astronomie“für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 – 12 (geleitet von Herrn Dr. Ober), in dem grundlegende astronomische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt und erste Beobachtungen mit dem schuleigenen Teleskop gemacht werden. Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 sind im wissenschaftspropädeutischen Seminar bis heute mehr als 50 Seminararbeiten aus unterschiedlichen Gebieten der Astrophysik und Kosmologie von Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Jahrgangsstufe angefertigt worden (StD W. Förstl; Dr. W. Ober; Dr. M. Ostermann). Im kommenden Schuljahr werden wiederum 13 Schüler und 2 Schülerinnen aus der Sekundarstufe II ihre Arbeiten aus einem Gebiet der Astrophysik schreiben.

Liegt der Schwerpunkt bei der Sekundarstufe II auf den theoretischen Grundlagen der Astrophysik sowie deren praktischer Umsetzung, so steht bei den Jahrgangstufen 6 – 9 der Erwerb grundlegender Kenntnisse des Himmels und der Sternbilder, von Planeten und Konstellationen sowie die visuelle Beobachtung im Vordergrund.

Das OMG-Campus-Observatorium wurde durch finanzielles Engagement von Lehrern, Eltern und einer großzügigen Zuwendung des Fördervereins „Freunde des OMG“ ermöglicht und konnte im September 2014 in Betrieb genommen werden.

Mittlerweile wurde durch private Initiativen und Spenden ein neues 30 cm RC-Spiegelteleskop auf einer leistungsfähigen EQ-8 Montierung installiert. Mit der Anschaffung eines 10 cm Triplet-Großfeld-Apochromaten in diesem Sommer für die visuelle Beobachtung und einem 80 mm Leitrohr ist die Sternwarte für unsere Belange nun nahezu perfekt ausgestattet.

Projekte der Astronomie-Gruppe bzw. der Seminarteilnehmer:
  • „Pretty Pictures“ Astrofotografie
  • Photometrie von offenen Sternhaufen in 3 Spektralbereichen; Lernziel: Bestimmung von Alter und Entfernung durch Farben-Helligkeits-Diagramme
  • Spektroskopie von hellen Sternen; Lernziel: Charakterisierung von Sternen an Hand ihrer Spektren sowie deren Auswertung mit der Freeware „VisualSpec“
  • Spektroskopie von Gasnebeln; Lernziel: Emissionslinien, „verbotene Linien“; chemische Zusammensetzung
Preise und Auszeichnungen:

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht in Zusammenarbeit mit den Fakultäten für Physik der Bayerischen Landesuniversitäten Auszeichnungen für die 10 besten Seminararbeiten des jeweiligen Abiturjahrgangs an den Gymnasien in Bayern. Preisträger vom OMG waren bisher:

  • Maximilian Klotz (2011): „Alter und Entfernung des Sternhaufens M29“
  • Christoph Höglauer (2013): „Spektroskopie des Orion-Nebels“
  • Valentin Thoß (2015): „Bestimmung der Bahnparameter spektroskopischer Doppelsterne“
Beobachtungsmöglichkeit

Jeden ersten Freitag im Monat veranstalten die OMG-Nachwuchs-Astronomen (nur bei klarem Himmel!) die „Lange Nacht der Sterne“ für interessierte Eltern, Lehrer und Schüler, zu dem auch alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Neufahrn herzlich eingeladen sind.

Dr. Wolfgang Ober

Sie wollen wissen, wie eine "Zigarren Galaxie" aussieht? Oder der Orion-Nebel? Hier sehen Sie einige "Schnappschüsse" vom "Sternenhimmel". :-)

Essen im Grünen? - Kommt in den Mensagarten!

Die Campus-Planung schreitet voran: Erste Gespräche mit Bürgermeister Heilmeier von der Gemeinde haben stattgefunden und lassen uns hoffen, dass es hier vorwärts geht. Ein erster Schritt wurde bereits beim Mensa-Bereich gemacht.

Um unseren Schülerinnen und Schülern den Schulalltag angenehmer zu machen, eröffnet unser Mensateam für die warme Jahreszeit einen Mensagarten.

Der Förderverein und unser Caterer, besonders das Mensa-Team um Frau Suttner sowie als wichtige Begleiterin Frau Hepting, waren aktiv. Mitten im Grünen und eingerahmt von schönen Pflanzentöpfen laden jetzt zahlreiche Bänke zum Essen, Lernen, Kommunizieren und Relaxen ein. Auch der Verzehr von mitgebrachter Brotzeit ist erlaubt.

Ihr könnt euch dort sowohl in der Mittagspause als auch während den Pausen am Vormittag aufhalten.

Aufgespannte Sonnenschirme zeigen an, dass der Mensagarten geöffnet ist. Sind die Sonnenschirme geschlossen, ist die Gartennutzung nicht möglich.

Bitte macht auch andere SchülerInnen auf diese Möglichkeit aufmerksam, damit wir unseren Campus mit Leben füllen und die Verantwortlichen sehen, dass unsere Forderungen nach weiteren Sitzgelegenheiten und Abgrenzungen wirklich von den Schulmitgliedern unterstützt werden.

Viele Benutzer zeigen das und helfen auch dem Mensabetreiber wirtschaftlich zu arbeiten, kostengünstig zu verkaufen und uns auf Dauer erhalten zu bleiben.

Der Mensagarten ist fertig! - Jetzt fehlt nur noch ihr!... Und vielleicht noch ein paar Sonnenstrahlen!

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