Rom in Neufahrn - „Dokumentationen“ der Studienfahrt machen Antike greifbar

Während die gemeinsame Studienfahrt nach Rom Anfang Oktober zweifelsohne den Höhepunkt des P-Seminars im Fach Latein darstellte, war trotz allem mit dem Abschluss der Reise für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Seminar noch nicht beendet: Die nun so vielfältigen, eindrucksvollen und lebendigen Eindrücke aus der „Ewigen Stadt“ sollten „verarbeitet“ werden in „etwas, das bleibt“ und das die Studienfahrt für die „anderen“ Lateinlerner am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium spür-, erleb- und vor allem nutzbar macht. Die Vorgabe lautete also kurz gesagt: Die Studienfahrt ist kreativ und für den Unterricht einsetz- bzw. anwendbar zu dokumentieren.

Vorbereitung der Studienfahrt und intensive Lehrplanarbeit
Im einjährigen Projektverlauf vor der Durchführung der Studienfahrt wurden somit nicht nur Pläne für das Programm in Rom geschmiedet, Museen wie Führungen angefragt und reserviert, Flüge mit Transfer sowie Hotels gecheckt und gebucht, Marschrouten festgelegt, Informationen zu Sehenswürdigkeiten zusammengetragen und deren Führungen vorbereitet sowie Elternbriefe und dreisprachige Schreiben für offizielle Stellen in Rom abgefasst, sondern auch der Lehrplan für das Fach Latein der Jahrgangsstufen 6 bis 12 gewälzt sowie die an unserer Schule verwendeten Lehrbücher Campus I bis III durchforstet. Zudem wurde in den Sitzungen kontrovers und konstruktiv diskutiert: „Welchem Kulturwissen werden wir in Rom begegnen, mit dem auch die Lateinlerner gemäß den Vorgaben von Lehrplan und Lehrbuch konfrontiert werden?“ und „Mit welchen Mitteln oder Medien können wir dieses Kulturwissen möglichst anschaulich und motivierend darstellen und vermitteln?“

Bastelarbeiten, Tontechnik, Handarbeit
Zurück in Neufahrn ging es mit den Inspirationen des Romaufenthalts somit an die abschließenden Arbeiten an den Dokumentationen: Es wurde weiter recherchiert, geschnitten, geklebt, gebastelt, gestaltet, geschrieben, gesammelt, gespielt, gefilmt, vertont und laminiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Christoph Eiber

Im internen Bereich könnt ihr sehen, was das P-Seminar für unsere Schule erarbeitet hat.

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P-Seminar Latein: Q12ler in der „Ewigen Stadt“

Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten Schülerinnen und Schüler der Q12 Anfang Oktober in der „Ewigen Stadt“ Rom. Im Rahmen ihres P-Seminars im Fach Latein hatten sie nicht nur Fahrt, Unterkunft und Programm selbst organisiert, sondern auch in Kleingruppen Führungen für den Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt vorbereitet.

Ein Rundgang auf dem Forum Romanum und eine Besichtigung des imposanten Kolosseums durften dabei für unsere Lateiner natürlich nicht fehlen. Im Vatikan bestaunten die Schüler Sixtinische Kapelle und Petersdom und erklommen die Stufen hinauf bis zur Kuppel der Basilika für einen atemberaubenden Blick über Rom. Ein Ausflug zur Via Appia mit einem Abstieg in die dortigen Katakomben stand ebenso auf dem Programm wie Spaziergänge durch die verschiedenen Stadtviertel der „Ewigen Stadt“ mit ihren malerischen Gassen und unzähligen Sehenswürdigkeiten. Dabei landete natürlich auch die eine oder andere Münze im Trevi-Brunnen …

Mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und großer Begeisterung machen sich die OMGler nun zurück in Deutschland an die Nachbereitung der Studienfahrt: Sie entwerfen kreative Unterrichtsmaterialien mit Bezug zur Stadt Rom, die in verschiedenen Jahrgangsstufen im Lateinunterricht einsetzbar sind.

Das P-Seminar Latein

So schön ist Rom:


Im internen Bereich kann man noch weitere Bilder sehen.

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Die Fünftklässer waren dem Stein der Weisen auf der Spur: Der Lesenachmittag mit dem P-Seminar „Leselust statt Lesefrust“

Für die Fünftklässler verwandelte sich das OMG am 13.04.2016 und am 20.04.2016 für zwei Nachmittage in die Zauberschule Hogwarts. Auf der Jagd nach dem Stein der Weisen konnten unsere Jüngsten einen magischen Schultag erleben: Von Verteidigung gegen die dunklen Künste über Zaubertränke, Geschichte der Zauberei, Quidditch und Astronomie bis hin zu Zauberkünsten war für jeden Zauberschüler etwas dabei. Im Fokus stand dabei, den Spaß am Lesen zu wecken. – Schließlich war Deutsch das Leitfach des P-Seminars „Leselust statt Lesefrust“.

Nach einem einleitenden Theaterstück haben die Schüler in Gruppen die einzelnen Räume durchlaufen, in denen sie selbst Aufgaben und Rätsel lösen mussten. Schließlich war es den Kindern durch die gesammelten Erfahrungen möglich, den Stein der Weisen zurückzuholen und unsere Schule vor dem Bösen zu retten.

Seit Beginn des Schuljahres arbeiteten wir, neun Schülerinnen und ein Schüler der Q11, auf dieses Ereignis hin und nach scheinbar endlosen Diskussionen und viel Geduld – auch auf Seiten der Seminarleiterin Frau Schneider - sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Trotz kleinerer Schwierigkeiten, wie einem bartlosen Dumbledore oder einem verregneten Quidditchspiel, waren die Nachmittage dennoch ein voller Erfolg – sowohl für die Kinder, als auch für uns. Hierbei noch einmal einen großen Dank an die Tutoren, ohne deren Hilfe das Projekt nicht geklappt hätte.

Im Laufe des Schuljahres gab es außerdem noch weitere kleine Projekte rund um das Thema „Lesen“. In Gruppen organisierte jeder von uns individuelle „Miniprojekte“: eine Bibliotheksrallye, eine Adventsvorleseaktion, Leserätsel mit „Pünktchen und Anton“ und eine interaktiv gestaltete Stellwand.

Das P-Seminar „Leselust statt Lesefrust“, Q11

Im internen Bereich: Fotos vom "Tag in Hogwarts"

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