Webteam-Weihnachts-Spezial: Weihnachten in anderen Ländern

In vielen Ländern wird Weihnachten gefeiert, aber auf andere Art. Hier könnt ihr lesen, was sich die Spanier und die Franzosen so einfallen lassen.

SPANIEN / KATALONIEN: Süßigkeiten-Spender

Bei den Spaniern in Katalonien gibt es einen etwas eigenartigen Brauch – nämlich den Tió de Nadal. Das ist ein Baumstamm, aus dem Geschenke kommen. Klingt schräg, - ist es auch. In der Weihnachtszeit wird von den Kindern ein Baumstamm mit Beinen, einer Mütze und einem aufgemalten Gesicht verziert. Er liegt unter einer Decke, damit ihm nicht kalt wird. An Weihnachten selbst singen die Kinder dann ein schönes Lied und klopfen mit Stöcken auf den Stamm. Wenn die Kinder dann die Decke wegziehen, finden sie Süßigkeiten und kleine Geschenke vom Tió de Nadals.

Übrigens: Die eigentliche Weihnachtsbescherung findet in Katalonien wie im übrigen Spanien traditionell erst am 6. Januar (Dreikönigstag) statt.

FRANKREICH. Tischlein deck dich!

Frankreich ist weltweit bekannt für seine Delikatessen und auch an Weihnachten wird nur das Beste serviert. So wird in vielen Teilen der Provence ein opulentes Festmahl aus gleich 7 Hauptspeisen und 13 Desserts aufgetischt! Zu den beliebtesten Speisen gehören dabei Fougasse (Pfannkuchen), Nougat mit Honig und Pistazien, Kürbiskuchen und getrocknetes Obst.

Und wer bringt die Geschenke? Die Weihnachtsgeschenke bringt der Père Noël, wie der Weihnachtsmann in Frankreich genannt wird.Er bringt sie in der Nacht vom 24 auf den 25. Dezember. Die Kinder stellen ihre Schuhe neben den Kamin oder unter den Weihnachtsbaum. Der in einem roten Mantel mit Zipfelmütze oder Kapuze gekleidete „Weihnachtsvater“, trägt die Geschenke in einer Holzkiepe auf dem Rücken mit sich und klettert heimlich in der Nacht durch den Schornstein, um die bereitgestellten Schuhe mit den Geschenken zu füllen. Die Bescherung findet dann am Morgen des 25. Dezember statt. Anders als zum Beispiel in Deutschland, ist der 26. Dezember in Frankreich kein Feiertag mehr. Das Weihnachtsfest endet mit dem 25. Dezember.

„Im Trüben fischen“

Zu Beginn des neuen Schuljahres sollen die Kinder der 6c ihre Haustiere vorstellen. Viele machen sich erste Gedanken und fangen mit einer Zeichnung ihrer Lieblinge an. Es sind viele verschiedene Tiere auf den Blättern gezeichnet. Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen oder auch Hasen. Doch Lina hat kein Tier zu Hause und ist sehr traurig.
Verdutzt über das leere Blatt kommt der Lehrer zu Lina und fragt sie ganz verwundert: „Na? Fischt du noch im Trüben, wie du dein Haustier zeichnen möchtest?“ Doch Lina denkt nur: „Fisch? Ich habe ja gar keinen Fisch zu Hause! Das ist ja mein Problem!“
Doch in der Frage des Lehrers geht es nicht wirklich um Fische. Wer sich in einer Situation wie Lina befindet, hat sich einfach noch nicht entschlossen oder ist noch im Unklaren (z.B. was man zeichnen soll).
Doch tatsächlich soll die Redewendung vom Fischfang kommen. Wenn Fischer speziell Aale fangen wollten, haben sie einfach den Schlamm aufgewirbelt, um die Fische zu verwirren und sie somit leichter fangen zu können. Wie die Fischer, wird auch Lina noch einen guten Fang machen – auch, wenn sie noch im Trüben fischt.

von Sabrina

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