"Pustekuchen"

Pustekuchen klingt zwar wie ein leckeres Gebäck, aber die Redewendung kann man nicht essen. Ist etwas Pustekuchen, sagen wir damit: „Ha, ha! Hat wohl nicht geklappt!“ Voller Schadenfreude amüsieren wir uns darüber, wenn sich jemand umsonst Hoffnungen gemacht hat oder etwas haben wollte und nicht gewitzt genug dafür war, es zu bekommen. „Wenig klug“ – Pustekuchen eben. Und das bedeutet das Wort auch übersetzt. Es setzt sich nämlich aus folgenden zwei Wörtern aus dem Jiddischen zusammen: „Poshut“ heißt im Deutschen „wenig“, „chochem“ „klug“

Neu hier? – Nicht mehr!

Neu hier? - Nicht mehr!

„Ganz schön groß hier!“ „Ganz schön aufregend!“ „Ganz schön verwirrend!“ – die Eindrücke unserer Fünftklässler am ersten Schultag. Der ist jetzt schon ein ganzes halbes Schuljahr weit weg. Heute gibt es Zeugnisse. Zeit, einmal nachzufragen, ob die „Neuen“ nun im OMG angekommen sind.

Die Fünftklässler sollen am OMG ihre Wurzeln schlagen. Symbolisch dafür steht der Baum im Schulhof, der beim Willkommensfest im Oktober eingepflanzt wurde. Mit dem Lied „Baum des Lebens“ wurde damals die Einpflanzaktion begleitet. Mittlerweise sind die rund 120 Schülerinnen und Schüler fest verankert in dem Schulleben des OMG. „Auf jeden Fall finden wir uns nun besser zurecht“, sagen sie. Unter dem Motto „Suchen“ stand nämlich die Anfangszeit. Etwas abgehetzt kam der ein oder andere in den Unterricht. Ganz einfach deshalb, weil er den Raum noch nicht gefunden hatte. „Ich musste immer auf den Stundenplan schauen, um rauszufinden, wo ich hin muss“, sagt eine Schülerin. Jetzt wisse sie es schon auswendig. So viele Fächer, so viele Lehrer! „Anfangs tat ich mir schwer mit all den neuen Namen“, sagt einer der Fünftklässler. „Jetzt ist das alles kein Problem mehr.“ Klar, ob man wirklich immer alle Materialien dabei hat, steht auf einem anderen Zettel. Aber zur Beruhigung: Auch ältere Hasen am OMG vergessen mal was.

Gedanken und Bilder der 5 d zum Thema OMG:

Am ersten Schultag stand ich vor diesem riesigen Gebäude
und war voller Freude.
Und trotzdem war es mir zu groß,
denn es passte nicht in meinen Schoß.
Langsam gewöhne ich mich daran,
fange nicht mehr von vorne an.
Jetzt endlich erfüllte sich mein Traum,
in diesem neuen Klassenraum.

„Das kann kein Schwein lesen”

Diese Redensart hat nicht das Geringste mit Schweinen zu tun. Sie bedeutet, dass niemand die Schrift lesen kann. Niemand, wirklich niemand. Auch kein Mitglied der Familie Swyn, die im 17. Jahrhundert lebte. Die Familie war sehr gebildet und alle Mitglieder konnten schreiben und lesen. Alle Bauern kamen mit ihren Urkunden zu ihnen. Wenn selbst ein Swyn etwas nicht lesen konnte, war es schon sehr unleserlich. Die verzweifelte Feststellung: „Das kann ja kein Swyn lesen!“ Aus Swyn wurde „Schwein“ und unsere heutige Redensart.

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