Webteam-Weihnachts-Spezial: Weihnachtsbräuche in Australien und Neuseeland

Das Webteam möchte euch im Advent unterhalten und euch natürlich ein wenig auf Weihnachten einstimmen. Einmal in der Woche bekommt ihr Wissenswertes über Weihnachten geliefert. Viel Spaß damit!

Wie wird Weihnachten an anderen Orten der Welt gefeiert? - Das haben wir uns im OMG-Webteam auch gefragt.

Hier bekommt ihr die Antworten!

Weihnachtsmann in Badehose

In Australien ist es an Weihnachten sehr heiß, denn die Australier feiern das Fest im Sommer. Da ein Tannenbaum bei dieser Hitze sehr viele Nadeln verlieren würde, steht in den meisten Häusern ein geschmücktes Plastikbäumchen. Bäume an den Straßen werden auch mit Kugeln und Lichtern geschmückt und in den Kaufhäusern läuft Weihnachtsmusik. Viele Leute feiern Weihnachten am Strand mit einem Picknick. In Sydney kommt der Weihnachtsmann auch nicht auf einem Schlitten, sondern auf Wasserskiern. Hanz klar: Er trägt keinen roten Mantel, sondern eine rote Badehose.

Man erzählt den Kindern, dass der Weihnachtsmann in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember durch die Kamine die Geschenke bringt. Am 25. Dezember trifft man sich in Parks oder am Strand. Es wird gefeiert, gegrillt und man probiert die Geschenke wie Taucherbrillen oder Surfbretter gleich aus. Und es werden natürlich auch Weihnachtslieder gesungen.

Viele eingewanderte Menschen halten noch an ihren Traditionen fest und es gibt Gerichte wie Truthahn oder Plumpudding. Auch Lebkuchen und Plätzchen werden gerne gegessen. Daher gibt es die Leckereien inzwischen auch zu kaufen. Außerdem ist nicht jeder ein Fan davon, Weihnachten im Sommer zu feiern. Manchen ist das zu heiß. Deshalb verlegen sie Weihnachten ganz einfach auf den Winter. Gemütlich sitzen sie dann am 25. Juni vor dem Kamin, trinken Glühwein und hören Weihnachtsmusik.

Heiße Steine im Erdloch

Auch in Neuseeland ist Weihnachten im Sommer. - Also wird auch hier Weihnachten häufig am Strand oder im Park gefeiert. Auch Plastikbäume sind im Trend. Es gibt aber einen ganz besonderen Baum: Er heißt Pohutukawa und trägt im Dezember schöne rote Blüten.

Die neuseeländischen Ureinwohner - die Maori - haben einen speziellen Weihnachtsbrauch. Sie bereiten das Weihnachtsessen in einem Erdloch zu, in das heiße Steine gelegt werden. Darauf kommt Fleisch und Gemüse. Anschließend wird das Loch wieder zugeschüttet. Ist das Essen fertig, versammeln sich die Maori, essen und singen Weihnachtslieder. Ganz typisch für das neuseeländische Weihnachtsessen sind die „Boysenberries“. Das sind Beeren, die es nur in Neuseeland gibt. Sie ähneln unseren Brombeeren und werden mit Eis zusammen als Dessert gegessen. Typisch ist auch der „Pavlova“, ein Sahnekuchen, der mit Kiwischeiben bedeckt wird. Lecker!

Webteam-Weihnachtsspezial: Fun Facts zu Weihnachten

WARNUNG: Im folgenden Text enthaltene Informationen müssen weder wahr, noch lustig oder informationsreich sein.

Alle Aussagen ohne Gewähr :-).

Es gibt viele lustige Fakten über Weihnachten. Wusstet ihr zum Beipiel schon das? - Die Rentiere des Weihnachtsmannes können sich nicht mit weiblichen Rentieren fortpflanzen.

Nein? - Eine Erklärung dafür und weitere "interessante" Fakten findet ihr hier:

1.Die Rentiere des Weihnachtsmanns tragen alle ein Geweih. Da aber männliche Rentiere jedes Jahr zur Weihnachtszeit ihr Geweih abwerfen, müssen die Rentiere des Weihnachtsmanns entweder weiblich oder kastriert sein.

2.Weihnachten wurde im Jahr 1647 vom englischen Parlament verboten.

3.Eine wissenschaftliche Studie befasst sich mit dem Nachweis der Nichtexistenz des Weihnachtsmannes. Es wird darin berechnet, dass er sich zum Verteilen der Geschenke mit 1040 km/h bewegen müsste.

4.Wissenschaftler gehen davon aus, dass die rotleuchtende Nase von Rudolph, einem Rentier des Weihnachtsmannes, auf eine parasitäre Infektion der Atmungsorgane zurückzuführen ist.

5.Anscheinend machen wir uns unbegründet Sorgen, dass wir über die Feiertage zu viele Kilos auf die Rippen bekommen. Von ca. 3 Kilo gehen wir aus. Diese Sorge ist jedoch völlig unbegründet. Das sagt die Studie des National Institutes of Health in den USA. Wir nehmen nämlich nur 370 Gramm zu. Gute Nachricht! ... Und die schlechte: Dieses "Polster" nehmen wir nicht mehr wirklich ab.

6.Während des 1. Weltkrieges kam es an der Westfront zu einem wundersamen Ereignis. Am Weihnachtsabend stoppten alliierte Truppen ihre Kampfhandlungen und begannen laut Weihnachtslieder zu singen. Die Deutschen antworteten darauf, indem sie laut „Merry Christmas“ riefen. Einige Engländer kamen daraufhin aus ihren Schützengräben und liefen zu den Deutschen, um sie zu begrüßen und Hände zu schütteln und im Anschluss tauschten die Soldaten sogar noch Zigaretten aus.

7.Aktuelle Forschungen gehen davon aus, dass Jesus nicht am 25. Dezember, dem Weihnachtsabend, sondern im März geboren wurde. Statt Jesus Christus zu Weihnachten zu gedenken, sollte man stattdessen Isaac Newton, der die Gravitation endeckte, ehren, der nachweislich am 25. Dezember geboren wurde.

8.Der Weihnachtssong „Jingle Bells“ wurde ursprünglich für den amerikanischen Feiertag Thanksgiving geschrieben.

9.Jeder 10te Deutsche hat keine Ahnung, warum Weihnachten überhaupt gefeiert wird.Falls du einer dieser Deutschen bist: Man gedenkt Jesus Christus, dem Christlichem Messias (=Erlöser), der laut der Bibel an diesem Tag geboren wurde.

10.Deutschlands meistverkaufter Weihnachtsbaum, die Nordmanntanne, stammt eigentlich aus dem Kaukasus. Diesen Baum aus der Familie der Kieferngewächse nennt man auch Kaukasus-Tanne. Benannt wurde sie nach dem finnischen Biologen Alexander von Nordmann und hat nichts mit den Wikingern, den „Normannen“, zu tun. Und noch mehr Fakten aus der "Baumschule": Ein Baum braucht im Durchschnitt 8 bis 10 Jahre, bis er gefällt wird. Wichtigster Weihnachtsbaum-Produzent ist Dänemark mit ca. 4.000 Produzenten und einem Bestand von rund 100 Millionen Nordmann-Tannen.

11.Weihnachtsbäume hängte man früher aus Platzgründen an der Decke auf.

12.Jedes Jahr werden knapp 300 Millionen Weihnachtsbäume in ganz Deutschland verkauft. Wenn diese Bäume nur an private Haushalte, verkauft werden würden, hätte jeder Haushalt 7,5 Bäume zuhause stehen.

13.Nicht verkaufte Bäume werden oft an Elefanten im Zoo verfüttert, die sich über dieses Festmahl sehr freuen. So kriegen Zooelefanten auch ihr Weihnachtsessen.

Webteam-Weihnachts-Spezial: Weihnachten in anderen Ländern

In vielen Ländern wird Weihnachten gefeiert, aber auf andere Art. Hier könnt ihr lesen, was sich die Spanier und die Franzosen so einfallen lassen.

SPANIEN / KATALONIEN: Süßigkeiten-Spender

Bei den Spaniern in Katalonien gibt es einen etwas eigenartigen Brauch – nämlich den Tió de Nadal. Das ist ein Baumstamm, aus dem Geschenke kommen. Klingt schräg, - ist es auch. In der Weihnachtszeit wird von den Kindern ein Baumstamm mit Beinen, einer Mütze und einem aufgemalten Gesicht verziert. Er liegt unter einer Decke, damit ihm nicht kalt wird. An Weihnachten selbst singen die Kinder dann ein schönes Lied und klopfen mit Stöcken auf den Stamm. Wenn die Kinder dann die Decke wegziehen, finden sie Süßigkeiten und kleine Geschenke vom Tió de Nadals.

Übrigens: Die eigentliche Weihnachtsbescherung findet in Katalonien wie im übrigen Spanien traditionell erst am 6. Januar (Dreikönigstag) statt.

FRANKREICH. Tischlein deck dich!

Frankreich ist weltweit bekannt für seine Delikatessen und auch an Weihnachten wird nur das Beste serviert. So wird in vielen Teilen der Provence ein opulentes Festmahl aus gleich 7 Hauptspeisen und 13 Desserts aufgetischt! Zu den beliebtesten Speisen gehören dabei Fougasse (Pfannkuchen), Nougat mit Honig und Pistazien, Kürbiskuchen und getrocknetes Obst.

Und wer bringt die Geschenke? Die Weihnachtsgeschenke bringt der Père Noël, wie der Weihnachtsmann in Frankreich genannt wird.Er bringt sie in der Nacht vom 24 auf den 25. Dezember. Die Kinder stellen ihre Schuhe neben den Kamin oder unter den Weihnachtsbaum. Der in einem roten Mantel mit Zipfelmütze oder Kapuze gekleidete „Weihnachtsvater“, trägt die Geschenke in einer Holzkiepe auf dem Rücken mit sich und klettert heimlich in der Nacht durch den Schornstein, um die bereitgestellten Schuhe mit den Geschenken zu füllen. Die Bescherung findet dann am Morgen des 25. Dezember statt. Anders als zum Beispiel in Deutschland, ist der 26. Dezember in Frankreich kein Feiertag mehr. Das Weihnachtsfest endet mit dem 25. Dezember.

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