„Im Trüben fischen“

Zu Beginn des neuen Schuljahres sollen die Kinder der 6c ihre Haustiere vorstellen. Viele machen sich erste Gedanken und fangen mit einer Zeichnung ihrer Lieblinge an. Es sind viele verschiedene Tiere auf den Blättern gezeichnet. Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen oder auch Hasen. Doch Lina hat kein Tier zu Hause und ist sehr traurig.
Verdutzt über das leere Blatt kommt der Lehrer zu Lina und fragt sie ganz verwundert: „Na? Fischt du noch im Trüben, wie du dein Haustier zeichnen möchtest?“ Doch Lina denkt nur: „Fisch? Ich habe ja gar keinen Fisch zu Hause! Das ist ja mein Problem!“
Doch in der Frage des Lehrers geht es nicht wirklich um Fische. Wer sich in einer Situation wie Lina befindet, hat sich einfach noch nicht entschlossen oder ist noch im Unklaren (z.B. was man zeichnen soll).
Doch tatsächlich soll die Redewendung vom Fischfang kommen. Wenn Fischer speziell Aale fangen wollten, haben sie einfach den Schlamm aufgewirbelt, um die Fische zu verwirren und sie somit leichter fangen zu können. Wie die Fischer, wird auch Lina noch einen guten Fang machen – auch, wenn sie noch im Trüben fischt.

von Sabrina

Wusstest du schon... was „Monotheismus“ ist?

„Monotheismus“ hört ihr im Geschichtsunterricht und in der katholischen Religionslehre. Nein, „Monotheismus“ hat nichts mit Mono schwimmen oder Monoflossen zu tun. Es kommt aus dem Griechischen von „monos“ und theos“. „monos“ heißt allein und „theos“ Gott. Somit ergibt sich, dass „Monotheismus“ der Glaube an einen einzigen Gott ist.

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