Wusstest du schon... was eine Hochkultur ist?

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Mit dem "Hoch" in "Hochkultur" ist nicht "hoch" im Sinne von Höhe gemeint. Die Hochkultur liegt also weder auf einem Berg noch mögen die Menschen dort besonders gern die Höhenluft. Vielmehr bedeutet "hoch" hier "besonders ausgebildet". Tolle Erfindungen inklusive. Die Ägypter waren z.B. eine Hochkultur. Bereits 3000 v. Chr. Sie hatten eine zentrale Verwaltung mit einem Herrscher, dem Pharao an der Spitze, eine Religion und haben sogar schon eine Schrift erfunden. Diese tollen Erfindungen hatten gleichzeitig existierende Völker noch nicht. Die Ägypter waren hier ihrer Zeit somit voraus - "hochgebildet" könnte man mit einem Augenzwinkern auch sagen.

Rudolph’s Christmas-Love

Rudolph, das Rentier mit der roten Nase

Rudolph, das kleine Rentier, stampfte aufgeregt mit seinen Hufen. Zum ersten Mal würde er den Schlitten leiten. Er! ... Er ganz allein. Endlich ging es los. Aufgeregt stand er vor den Kufen. Er trabte los. Erst vorsichtig, langsam, behutsam, dann immer schneller. Der Schlitten stieg in den Himmel hinauf. Über die sternenklare Nacht schwebte er dahin.

Doch was war das? Eine Schneeflocke hatte sich verirrt. Verloren flog sie umher. Da traf die Schneeflocke das kleine Rentier. Direkt ins Auge ist sie ihm geflogen. Das war’s mit der fröhlichen Schlittenfahrt. Aus, vorbei. Rudolph hörte auf zu laufen. Der Schlitten krachte auf die Erde. Rumms! Mitten in einen riesigen Schneeberg.

Rudolphs Kopf dröhnte. Verwirrt blinzelte er und versuchte sich zu orientieren. Alles war verschwommen. „Ist dir was passiert?“, hörte er eine liebliche Stimme fragen. Sah er richtig? Vor ihm stand das Vollkommenste, was er je gesehen hatte. Ein Rentiermädchen. DAS Rentiermädchen. Rudolph konnte nicht fassen, dass ein Rentier so schön sein konnte.

„Wie ist dein Name?“, war das einzige, was er herausbrachte. „Ich heiße Cloe. Und du?“ „Rud... ähem ... Rudolph.“ Zwei Rentiere, Weihnachten, Liebe auf den ersten Blick.

Da schöpfte Rudolph neue Kraft für seine Aufgabe und er führte den Schlitten den ganzen Weihnachtstag voller Energie. Am Ende des Tages kehrte er stolz zu Cloe zurück. Zusammen schauten sie in den Sonnenuntergang. Und sie blieben zusammen – ihr Leben lang.

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünscht euch allen die 8 a, die diese Geschichte geschrieben hat, und das ganze OMG-Webteam!


Bild von Rudolph gezeichnet von lisalovesjoker und veröffentlicht unter der Creative Commons Lizenz.

„Auf der Leitung stehen (seltener: sitzen)“

Schlau wie Oskar

„Du stehst gerade auf der Leitung, oder?“ – Das sagt der ein oder andere Lehrer ganz gerne mal. Er meint damit, dass man etwas nicht sofort versteht, oder dass einem etwas nicht einfällt. Man ist vorübergehend oder in einer bestimmten Angelegenheit begriffsstutzig und schwer von Begriff.

Doch woher kommt diese Redewendung überhaupt? Strom fließt durch Leitungen. Kommt er bei der Glühbirne an, wird es hell. Ist die Leitung unterbrochen, bleibt es dunkel. Soll Wasser durch einen Schlauch fließen, dann funktioniert das nicht, wenn jemand auf dem Schlauch steht. Ähnlich stellt man sich vor, wie Nachrichten, Ideen oder eben das, was man sagen will, übermittelt werden. Steht jemand auf der Leitung, dann kann nichts aus uns heraussprudeln. Wir sitzen auf dem Trockenen. Die Reize kommen nicht in unserem Gehirn an und … uns will einfach kein Licht aufgehen.

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